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Vitamin D3, Vitamin D3-Hochdosistherapie und Magnesium

Die Vitamin D-Produkte und Nahrungsergänzungsmittel von D-light-full sind vor allem auf die Vitamin D3 Ultra Hochdosistherapie gegen Autoimmun-Erkrankungen wie Multiple Sklerose abgestimmt. Sie dienen außerdem der – ärztlich kontrollierten - Behandlung von Vitamin D-Mangelzuständen. Hier finden Sie häufige Fragen und Antworten rund um Vitamin D3, Vitamin D-Mangel und die Vitamin D3 Ultra Hochdosistherapie nach dem Coimbra-Protokoll.

Wie entsteht Vitamin D-Mangel?

Vitamin D-Mangel kann z.B. auftreten bei Menschen, die ihre Haut nicht regelmäßig der Sonne aussetzen, um ausreichend Vitamin D zu bilden. Überdurchschnittlich oft aber sind chronisch Kranke von Vitamin D-Mangel betroffen. Neuere Forschungsergebnisse weisen außerdem darauf hin, dass genetische Veränderungen die Bildung, enzymatische Umwandlung oder hormonelle Aktivierung von Vitamin D in den Körperzellen stören können.

Warum ist Vitamin D wichtig?

Die meisten Menschen verbinden Vitamin D mit der Bildung gesunder Knochen und der Vorbeugung von Knochenschwund (Osteoporose). Weniger weit verbreitet ist das Wissen darum, dass Vitamin D besondere Bedeutung für die Regulation des Immunsystems und den gesunden Zellstoffwechsel hat. Wundheilungsstörungen oder Autoimmunerkrankungen beispielsweise können durch einen Mangel an Vitamin D wenigstens begünstigt sein. Auch ein Zusammenhang von erhöhtem Krebsrisiko und Vitamin D-Mangel wurde in zahlreichen Studien (siehe Quellen) nachgewiesen.

Quellen:

• National Library of Medicine: „Vitamin D supplementation and total cancer incidence and mortality: a meta-analysis of randomized controlled trials“ [Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30796437/]

• Weitere Informationen zu Vitamin D beispielsweise unter https://www.vitamindcouncil.org/ oder http://drholick.com/.

Was ist der Unterschied zwischen Vitamin D und Vitamin D3

Es gibt insgesamt 5 D-Vitamine. Die beiden wichtigsten sind Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol). Cholecalciferol oder Vitamin D3 ist das D-Vitamin, das bei Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet wird. Im Vergleich mit den anderen D-Vitaminen nimmt der Körper Vitamin D3 aus Nahrungsergänzungsmitteln besonders gut auf. Zudem wird Vitamin D3 besser in die Vitamin D-Speicher der Zellen aufgenommen. Und noch zwei Vorteile kann Vitamin D3 aufweisen: Es kann sehr viel schneller als Vitamin D2 in seine aktive Form umgewandelt werden – und wird darüber hinaus deutlich langsamer abgebaut. Dadurch verlängert sich die positive Wirkung.

Warum hoch dosiertes Vitamin D3 nur unter ärztlicher Kontrolle?

Die Behandlung mit hoch dosiertem Vitamin D3 ist trotz zahlreicher positiver Anwendungsberichte und ermutigender Forschungsergebnisse nicht als medizinische Standard-Therapie zugelassen. Zudem besteht unter bestimmten Umständen das Risiko eines Kalzium-Überschusses, da Vitamin D die Aufnahme von Kalzium fördert. Eine solche Hyperkalzämie ist selten, kann aber lebensbedrohlich sein. Deshalb ist von der Selbstbehandlung mit hoch dosiertem Vitamin D3 dringend abzuraten. Die Hochdosisbehandlung mit Vitamin D3 gehört unter die Kontrolle darin erfahrener Medizinerinnen und Mediziner.

Wie hoch ist das Risiko für eine Hyperkalzämie?

Erfahrene Vitamin D-Forscher empfehlen einen Vitamin D-Blutspiegel von 40 bis 60 ng/ml (siehe Quelle). Für chronische Kranke werden z.T. noch höhere Blutspiegel empfohlen. Die Gefahr einer Vitamin D-Vergiftung (Intoxikation) oder Hyperkalzämie wurde bisher nur bei Blutspiegeln über 150 ng/mL beobachtet. Dennoch noch einmal der Hinweis: Die sichere Vitamin D-Supplementierung mit hoch dosiertem Vitamin D3 erfordert immer die Begleitung eines fachkundigen Arztes! Quelle: „Why the optimal requirement for Vitamin D3 is probably much higher than what is officially recommended for adults“ [Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15225842/]

Empfehlungen für die Dosierung von Vitamin D3

Vitamin D-Forscher wie Dr. Michael Holick, Dr. Bruce Hollis oder Dr. Reinhold Vieth empfehlen für Menschen mit erhöhtem Risiko für Vitamin D-Mangel eine dauerhafte tägliche Supplementierung von 10.000 I.E. Vitamin D. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat für Erwachsene eine tolerierbare Gesamtzufuhrmenge pro Tag von 100 µg abgeleitet (4000 IE). Die amerikanische Endokrinologische Gesellschaft hält sogar eine Zufuhr von bis zu 250 µg Vitamin D3 pro Tag (10.000 I.E.) beim gesunden Erwachsenen für unbedenklich.

Welche Dosierung von Vitamin D3 bei Vitamin D-Mangel?

Bei Bestehen eines Vitamin D-Mangel wird die Tagesmenge von 10.000 I.E. unter Umständen nicht ausreichen, um einen Vitamin D Spiegel von 40 bis 60 ng/mL zu erreichen. In diesem Fall kann der Vitamin D-Spiegel – ausschließlich unter ärztlicher Kontrolle - durch eine sogenannte Stoßtherapie mit ultrahoch dosiertem Vitamin D3 aufgefüllt werden. Bei einer Stoßtherapie werden über einen begrenzten Zeitraum täglich sehr hohe Dosen (25.000 I.E. Vitamin D3) zugeführt, um anschließend mit einer geringeren Tagesdosierung (10.000 I.E.) den Vitamin-D-Blutspiegel auf einem gesunden Niveau zu erhalten.

Warum sind unsere Vitamin D Produkte kristallin und nicht ölgelöst?

Wir haben uns gegen Trägeröle entschieden, um die Vitamin D Kapseln vor Oxidation zu schützen, den bestmöglichen hypoallergenen Standard zu erreichen und rein vegane Produkte anbieten zu können. Für die optimale Aufnahme verwenden wir ein spezielles Cholecalciferol mit einem natürlichen Rest von Lanolin. Dieses natürliche Fett aus der Schafwolle (das Basisprodukt für Cholecalciferol) bildet eine natürliche Form der "Mikroölverkapselung". Dadurch ist Vitamin D von D-light-full sehr gut bioverfügbar. Vor allem zertifizierte Coimbra-Protokoll Ärzte und wissenschaftliche Institute in Deutschland nutzen es, um eine stabile Dosierung zu gewährleisten. Dennoch raten wir, Vitamin D immer mit einer fettigen Mahlzeit oder einem hochwertigen Öl wie veganen Omega3-Kapseln zusammen einzunehmen, um den Gallenfluss zu unterstützen, der für die Aufnahme von Vitamin D notwendig ist.

Können die Vitamin D Kapseln durch Hitze beschädigt werden, z.B. bei Versand im Sommer?

Vitamin D (Cholecalciferol) ist äußerst hitzestabil. Man könnte es theoretisch sogar in Backwaren verarbeiten oder kochen, ohne die Wirksamkeit zu verringern. Da D-light-full keine ölgelösten Gelatine Kapseln verwendet, sondern kristallines Vitamin D in veganen HPMC-Kapseln, ist das Vitamin D absolut unempfindlich für Temperaturschwankungen. Es sollte jedoch licht- und luftgeschützt in der Originalverpackung gelagert werden.

Wieso bietet D-light-full weitere Nahrungsergänzungsmittel an?

Für die enzymatische Umwandlung von Vitamin D benötigt der Körper verschiedene Cofaktoren, z.B. Magnesium und verschiedene B-Vitamine. Im Rahmen einer ärztlich begleiteten Vitamin D-Hochdosistherapie bei Autoimmunerkrankungen werden daher weitere Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, um die gesunde Funktion des Immunsystems zu unterstützen und einen guten Zellstoffwechsel sicherzustellen. In Nord- und Südamerika sowie Italien werden die Cofaktoren zum Coimbra-Protokoll in Kombikapseln angeboten. In Deutschland waren diese Kombinationen bisher nicht verfügbar. Als erster Hersteller im deutschsprachigen Raum bietet D-light-full die empfohlenen Co-Faktoren als "D-Light-Full-Cofactors Immun" in einer praktischen Kombikapsel an.

Warum werden im Magnesiumkomplex verschiedene Formen Magnesium kombiniert?

Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, der einen großen Anteil am Körpergewebe und allen Stoffwechselprozessen hat: Magnesium befindet sich zu 60 % im Skelett und zu 30 % in der Muskulatur. Neben der Knochenmineralisierung und Reizübertragung von Nerven und Muskeln hat Magnesium einen wesentlichen Anteil an allen enzymatischen Prozessen im auf- und abbauenden Stoffwechsel[1]. Zur enzymatischen Umwandlung von Vitamin D und hormonellen Wirkung auf Zellebene ist ein ausreichend hoher Magnesiumspiegel im Blut und Gewebe notwendig. Magnesiummangel ist weit verbreitet als Folge des reduzierten Nährstoffgehalts von Lebensmitteln, des Überkochens, durch chronische Erkrankungen sowie Medikamente, Drogen, Alkohol und Koffeinkonsum. Studien belegen, dass die Bioverfügbarkeit und Absorption von organischen Magnesiumverbindungen kurzfristig besser ist als die von anorganischen Verbindungen [2]. Jedoch wird anorganisches Magnesiumoxid zeitverzögert aufgenommen und hat einen sehr hohen Anteil elementaren Magnesiums. Daher kann es sehr gut zu einer optimalen Langzeitversorgung mit Magnesium beitragen. Darüber hinaus hat jede der von uns verwendeten Magnesiumformen einen hilfreichen individuellen Wirkschwerpunkt:

• Magnesiumcitrat hat sich im Rahmen wissenschaftlicher Studien bewährt, um die Bildung von Nierensteinen zu verhindern und die Calcificierung von Blutgefäßen zu vermeiden [3]. Da es jedoch bei empfindlichem Darm zu Durchfall führen kann, haben wir weitere Magnesiumformen kombiniert.

• Magnesiummalat spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel der Zelle, wird vor allem für enzymatische Prozesse in den Mitochondrien gebraucht, und kann damit wesentlich zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung beitragen[4].

• Magnesium(bis)glycinat ist eine der besten bioverfügbaren Magnesiumarten, auch wenn der elementare Anteil Magnesium bei dieser chemischen Form nicht besonders hoch ist. Durch die Chelatform / Bindung an die Aminosäure Glycin wird das enthaltene Magnesium aktiv durch die Darmwand geschleust, ohne dass die empfindlichen Schleimhäute gereizt werden. In Studien zeigte Magnesiumglycinat eine besonders gute Wirkung im Bereich Nerven und Psyche: Es kann zur Steigerung der Gedächtnisleistung beitragen, kann Depressionen lindern, Schlafstörungen verbessern und durch seine beruhigende Wirkung im Nervensystem zur Linderung von Angst- und Panikstörungen beitragen[5].

[1] https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/was_essen_wir_heute.pdf?__blob=publicationFile

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30761462

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28073210 und https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29738375

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30761462

[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16542786

Vitamin D Verwertungsstörung: Hochdosistherapie "Coimbra-Protokoll"

Wissenschaftliche Forschung (siehe Quelle) weist darauf hin, dass ein Teil der Weltbevölkerung deutlich höhere Blutspiegel benötigt als bisher angenommen, um einen gesunden Vitamin D-Status zu haben. Beispielsweise können manche Menschen aufgrund ihrer Erbanlagen (genetische Prägung) auch bei Aufenthalt in der Sonne keine ausreichenden Mengen an Vitamin D bilden. Erblich bedingt kann der Körper zudem nicht ausreichend in der Lage sein, Vitamin D in die hormonell aktive Form umzuwandeln. Diese Menschen sind auf eine dauerhafte Supplementierung mit Vitamin D-Produkten in ausreichender Höhe angewiesen.

Quelle: “The concept of the personal vitamin D response index” [Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28034764/]

Hochdosis-Therapie nach Dr. Cicero G. Coimbra

Sollten Sie bereits an einer Autoimmunerkrankung leiden, kommt vielleicht die ärztliche Behandlung mit einer Vitamin D Ultra Hochdosis Therapie nach Dr. Cicero G. Coimbra für Sie in Frage, das sogenannte Coimbra-Protokoll: Dieser Behandlung liegt die Hypothese zugrunde, dass Menschen mit Autoimmunerkrankungen eine genetisch bedingte Verwertungsstörung von Vitamin D haben. In der Folge entgleist diesem Erklärungsmodell zufolge das Immunsystem - und greift körpereigenes Gewebe an. Dr. Coimbra forscht im Bereich Vitamin D und Erkrankungen des Gehirns (wie z.B. Parkinson) und des Immunsystems (z.B. Multiple Sklerose). Seit 2002 behandelt er Patienten mit Autoimmunerkrankungen mit Vitamin D und weiteren Co-Faktoren. Nach seinen eigenen Angaben erreicht er in ca. 70 - 90 Prozent der behandelten Fälle eine dauerhafte Remission, also den Stillstand der Erkrankung, zum Teil mit Rückgang jüngerer Symptome. Quelle: “Vitamin D Resistance as a Possible Cause of Autoimmune Diseases: A Hypothesis Confirmed by a Therapeutic High-Dose Vitamin D Protocol” (Link: https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2021.655739/full)

Coimbra-Protokoll: Ärztinnen und Ärzte

Seit 2012 wurden weltweit mehr als 160 Ärztinnen und Ärzte in der Anwendung des Coimbra-Protokolls ausgebildet. Ihre Adressen sind im Internet bei GoogleMaps zu finden: COIMBRA PROTOCOL DOCTORS

Weitere Informationen zum Coimbra-Protokoll in deutscher Sprache finden Sie unter www.coimbraprotokoll.de oder in englischer Sprache unter www.coimbraprotocol.com